Chalet-News   ---   Archiv 2018   ---    03.03.2018

Nach Orkan Friederike: Neue Traum-Weitblicke im Kaufunger Wald

Entwurzelte Bäume - geborstene Stämme: Auch im Kaufunger Wald hat das Orkantief Friederike gewütet und erhebliche Forstschäden hinterlassen. Doch Wanderer freuen sich jetzt auf reizvolle Wanderrouten mit neuen Traum-Aussichten.  

Mit Orkanböen von bis zu 200 Stundenkilometern zog der Sturm Friedrike am 18. Januar 2018 über die Mitte Deutschland hinweg. Der Sturm war der stärkste seit dem Orkan Kyrill im Jahr 2007.  

Friedrike toste auch durch den Kaufunger Wald. Danach zeigte sich das ganze Ausmaß der Schäden: Vor allem Fichten hatten nach den regennassen Vormonaten keinen Halt in den aufgeweichten Böden. Teilweise liegt in den Forstrevieren nach grober Schätzung eine Jahres-Holzernte am Boden.  

Auf den Wegen bleiben  

Das große Aufräumen entpuppte sich schnell als logistische Herausforderung. Die Arbeiten auf den Wegen sind inzwischen abgeschlossen, so daß Waldbesucher diese wieder gefahrlos passieren können. Abseits der Wege lauert dagegen noch erhebliches Gefahrenpotential.  

Baumkronen, die in anderen Bäumen hängengeblieben sind, halb umgestürzte Bäume und Windwurf, der am Boden unter erheblcher Spannung steht, machen den Waldbesuch zur Gefahr - auch für Waldarbeiter. Für die Aufräumungsarbeiten werden daher spezielle Maschinen eingesetzt, um die Stämme zu fixieren und ein Umschlagen zu verhindern. Neben Rückemaschinen kommen Harvester zum Einsatz, die die Stämme greifen, entasten und auf die gewünschte Länge sägen.  

Gefährliche Arbeit: Das Aufräumen erfolgt - soweit es geht - entsprechend des Abtransportes. Um den Preisverfall des Holzes zu dämpfen, bleiben - wo dies möglich ist - die Bäume zunächst liegen. Über das Wurzelwerk bekommen sie Feuchtigkeit und „konservieren“ sich so zunächst selbst.  

Neue Öko-Nischen ... und neue Traum-Weitblicke  

Die Erfahrungen mit den Sturmschäden der vergangenen Jahre zeigen, daß bereits kurze Zeit später neuer Wald wächst, - artenreicher und bunter als zuvor.  

Die kahlen Flächen schaffen Platz für Naturverjüngung und die Entfaltung einer vielfältigen Tierwelt. Und auch die Wanderer profitieren: Neue Weitblicke und Traum-Aussichten auf Täler und Höhen werden bereits im Frühjahr neue reizvolle Wanderrouten eröffnen.  

   

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